11. November 2021

AOK Bremen/Bremerhaven: Neuer Bereich für das Betriebliche Gesundheitsmanagement

Fitnessräume, Küche, Sanitärbereich: Für das Kundencenter der AOK-Hauptgeschäftsstelle in Bremen gestalteten wir verschiedene Bereiche für die Mitarbeitenden – und das ganz unscheinbar im Keller.



Was man im Keller meist vorfindet? Na klar, Lager- und Abstellräume. Nicht im AOK-Kundencenter. Wo sonst Ordner gelagert und Fahrräder abgestellt werden, befinden sich ein neuer Geräte- und Fitnessraum und eine Lehrküche für das betriebliche Gesundheitsmanagement der AOK Bremen/Bremerhaven. Daneben erstrahlt der Sanitärbereich im neuen Glanz.

Heller und freundlicher Trainingsbereich

Ob Kurse im Fitnessraum oder Krafttraining im Geräteraum: Für das betriebliche Gesundheitsmanagement stehen im Kellerbereich des Kundencenters verschiedene Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. „Die Herausforderung lag darin, im Keller zwei helle und freundliche Räume zu schaffen, in denen sich die Mitarbeiter:innen gerne aufhalten und wohlfühlen. Das haben wir unter anderem mit warmen Materialien, einem guten Lichtkonzept und einer angenehmen Raumakustik gelöst.“, erklärt GfG-Innenarchitektin Juliane Kniel. Die Deckenleuchten bringen viel Licht in die Räume. Eine gemütliche und entspannte Atmosphäre für Yoga- oder Meditationskurse wird durch das Dimmen der Leuchten geschaffen. Wärme in den Raum bringt zusätzlich der Sportboden in Holzoptik, der im Geräteraum aufgrund der Trainingsgegebenheiten mit einer etwas leichteren Federung ausgestattet ist als im Fitnessraum. Für eine gute Raumakustik sorgen die abgehängten Deckenfelder, die aus perforierten Platten bestehen. Zudem ist in der Decke eine Trennwand verbaut, die es ermöglicht, den vorderen Fitnessbereich vom hinteren zu trennen.

„Großes Augenmerk haben wir darauf gelegt, die Technikkomponente nicht sichtbar zu integrieren. Über dem Fitness- und Geräteraum liegen sechs Etagen. Im Keller läuft alles zusammen. Deswegen haben wir die gesamte Technik in Richtung Schrankflucht verlegt, sodass wir sie hinter den Holzschränken verstecken konnten.“, so Juliane. Das collagenartige Schrankmodul ist nicht nur ein echter Hingucker in dem sonst eher schlicht gehaltenen Fitnessraum, sondern auch zweckgebunden. Das Lochblech gibt den Teilnehmer:innen der betrieblichen Gesundheitsaktionen einen Einblick in die öffentlich zugänglichen Schränke mit Matten, kleinen Gymnastikbällen und Gewichten. Die Spiegel an den Trainerschränken hingegen lassen den Raum größer wirken. Durch den Einsatz von Griffmulden stehen an den Schränken keine Griffe heraus und verhindern so ein Hängenbleiben mit der Kleidung.

Grafische Linien sorgen für Blickfang: „Die grüne Wandgrafik hat die Anmutung einer Landschaft. Unser Gedanke dahinter war es, dezent ein wenig Natur in Räume zu bringen und so für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen.“, erzählt GfG-Designerin Tanja Büsching. „Beim Laufen entsteht so ein wenig das Gefühl, in die Weite gucken zu können.“

Einbindung der alten Lehrküche mit neuen Highlights

Eine wohnliche Küche vermuten viele wahrscheinlich nicht als erstes im Keller. Was auf den ersten Blick womöglich etwas mehr Vorstellungskraft benötigt, nahmen wir uns mit Freude an. Zu beachten war, dass viel aus dem Bestand übernommen werden sollte. Die Bestandsmöblierung fand ihren neuen Platz und wurde teilweise ergänzt. Für einen einheitlichen Look im Kellergeschoss wurde der Fußboden aus dem Geräte- und Fitnessraum eingesetzt.

„Besonders ist die Fließtapete mit einer Art Collage aus Lebensmittelmotiven. Da sich die vielen kleinen Motive vollflächig über die gesamte Tapete erstrecken, haben wir hier nicht auf das AOK-Grün zurückgegriffen, sondern ein zurückhaltendes Grau gewählt.“, so Tanja. Was in der Küche nicht fehlen durfte: Eine Wandtafel, an der sich die Mitarbeiter:innen kreativ austoben und austauschen können. Wie im Geräte- und Fitnessraum ist die Technik nicht sichtbar und das Licht dimmbar.

Neuer Sanitärbereich fügt sich in das Gesamtkonzept ein

Nicht zu vernachlässigen war der Sanitärbereich, der auch den Mitarbeiter:innen und Kund:innen aus dem Erdgeschoss des Kundenzentrums zur Verfügung steht. Notwendig war eine Neustrukturierung des gesamten Sanitärriegels mit WC-Bereich, Duschen und Umkleiden. „Unser Anspruch war es, großzügige, funktionale und barrierefreie Sanitärbereiche zu schaffen, die sehr hohen Hygieneanforderungen entsprechen.“, so Juliane. Großformatige Fliesen lassen die Räume größer wirken. Bodengleiche Duschräume erleichtern den Einstieg. Berührungslose Armaturen und Druckspüler leisten einen Beitrag zur Hygiene. Insgesamt lehnt sich die Gestaltung an das Konzept des Geräte- und Fitnessraums an – und rundet so das Erscheinungsbild der unteren Etage ab.



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