08. Oktober 2021

Michael Rommel-Hornburg / 5 Jahre GfG

Neue gute Leute sind immer super. Vor allem, wenn sie dann auch ein bisschen bleiben – so wie Michael aus unserem 2D-Team. Wir waren neugierig, wie es ihm die letzten 5 Jahre mit uns ergangen ist.



Michael, du bist jetzt 5 Jahre Teil des GfG-Teams, welch ein schöner Anlass für ein Gespräch! Erzähl‘ mal, wie fühlt sich diese halbe Dekade auf dem Buckel an?

Michael: Es fühlt sich gut an und kommt mir eigentlich noch gar nicht so lang vor. Durch das Umfeld hier und die offene Haltung im ganzen Team gibt es immer viel Abwechslung. Und schöne Dinge gehen ja immer am schnellsten rum, oder?

Wusstest du denn damals, worauf du dich einlässt – und warum hast du dich dafür entschieden, bei uns anzuheuern?

Michael: Bevor ich fest bei der GfG eingestiegen bin, habe ich hier ein Praktikum gemacht. Ich war noch Student an der Hochschule für Künste Bremen und wollte unbedingt ein paar Praxiserfahrungen sammeln, bevor es „ernst“ wird. Schon damals wurde mir hier unglaublich viel Vertrauen entgegengebracht. Ich durfte direkt an der Gestaltung eines so großen Projekts wie der EY-ALTER-Ausstellung im Universum mitarbeiten. Von Kommiliton:innen, die in anderen Unternehmen waren, weiß ich, dass das nicht selbstverständlich war. Aber hier haben die Leute mir gleich etwas zugetraut und Verantwortung übertragen, das hat sich großartig angefühlt!

Dass das hier etwas Dauerhaftes wurde, lag aber auch daran, dass meine offene Herangehensweise an Projekte im Designkontext auf sehr fruchtbaren Boden stieß. Die interdisziplinäre Haltung, die ich in meinem Studium zu Integriertem Design erworben hatte, wurde hier sehr begrüßt.

Michael (hintere Reihe, 2.v.r.) und das EY-ALTER-Projektteam. Die Ausstellung für Mercedes Benz war sein erster Job für die GfG. Dabei lernte er direkt einen Großteil der Kolleg:innen kennen.

Beschreib’ bitte mal das, was du hier täglich machst, mit drei Worten.

Michael: Einfühlrecherchierkonzeptualirealisieren, Austauschabsprachdiskutieren – und ganz wichtig auch: Lachen.

Was gefällt dir an deinem Job richtig gut – und was kann dich richtig nerven?

Michael: Mir gefällt der Ort, an dem wir hier arbeiten dürfen, unglaublich gut. Und natürlich die Menschen, mit denen ich hier zu tun habe. Die gemeinsamen Mittagspausen gehören zu den schönsten Momenten meines Arbeitstages. Genervt bin ich, wenn ich Daten nicht finden kann – bei einem so großen Team ist das Thema gemeinsame Datenablage eine ganz schöne Herausforderung. Und der bunte Apple Beachball auf dem Bildschirm kann mich schon auch wahnsinnig machen, aber das geht wahrscheinlich allen so.

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen dem Michael privat und dem Michael bei der GfG?

Michael: Ich hoffe, wenn, dann sind die Unterschiede nicht allzu gravierend. Ich muss in keinem der beiden Kontexte eine Rolle spielen, das ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl.

Dass es immer viel Abwechslung gibt, darin sieht Michael einen der Vorzüge seines Jobs. Wenn er etwa den Schreibtisch verlassen kann, um Exponate auszuprobieren (oben). Die Fußballplätze in der Werder Bremen Bolzerei durften Michael und die Kolleg:innen vor der Eröffnung selbst testen (unten). Michael war Teil des GfG-Teams, das die Eventlocation neugestaltet hatte.

Wenn du nochmal die Zeit hier Revue passieren lässt: An welchen Moment erinnerst du dich am liebsten?

Michael: Die wertschätzende Verabschiedung nach meinem Praktikum, das war so ein toller Moment, da wurde der gemeinsamen Weg GfG/Michael eigentlich schon vorgezeichnet. Seitdem habe ich hier so viele weitere schöne Erlebnisse gesammelt, da ist es schwer, eins besonders hervorzuheben.

Zum Schluss darfst du nochmal drauflos wünschen: Schokoflatrate, Firmenwagen, Massagestuhl – gibt es etwas, womit wir dir das Arbeiten bei der GfG noch angenehmer gestalten könnten?

Michael: Na, da fällt mir schon was ein: Eine umfangreichere Zeitschriftenauswahl nach meinem Interesse – Grafik, Fußball, Torfkurier und Hanseschnack –, das wäre schon was. Oder angepasste Arbeitshöhen in allen Bereichen, damit ich mit meinen 2 Metern Körpergröße überall bequem dabei sein kann. Ein eigener Firmenwagen muss es nicht sein, lieber ein Fahrrad und die Möglichkeit, auch mal zwischendrin zu radeln und nicht nur auf dem Weg zur Arbeit. Am meisten wünsche ich mir aber eine Reunion unserer Kochgruppe, die, bis Corona kam, hier mittags regelmäßig zusammen gekocht hat.

Michael hofft, dass es künftig wieder mehr Gelegenheiten geben wird, gemeinsam in der GfG zu kochen. 2016 bereitete er mit einigen Kolleg:innen das Weihnachtsdinner für das ganze Team zu.

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