Zahnärzte-Team Dr. Mittag

Bremens schönste Zahnarztpraxis

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Das Zahnärzte-Team Dr. Mittag war schon immer der Meinung, dass ein Zahnarztbesuch zu den schönen Dingen des Lebens gehören sollte. Bereits im Jahr 2005 hatte ein GfG-Team dafür die Praxisräume gestaltet und in einen Wohlfühlort für das Team und die Patient:innen verwandelt. Mit der Gestaltung gewannen wir damals sogar den Designpreis des Fachmagazins „Zahnarzt Wirtschaft Praxis“.

Im Jahr 2005 hatte ein Team der GfG die Praxisräume des Zahnärzte-Teams Dr. Mittag neugestaltet.
Die preisgekrönte Gestaltung sollte nun behutsam weiterentwickelt werden.

„Die Gestaltung und das Design überzeugen auch noch gut 15 Jahre später“, findet unser Kollege Carsten Dempewolf, der das GfG-Innenarchitektur-Team leitet und bereits den ersten Umbau verantwortete. „Der Arbeitsalltag in der Praxis hat sich aber verändert. Deswegen haben wir jetzt nochmal einen Teil der Räume an die Anforderungen von heute angepasst. Dabei konnten wir sehr gut an die ursprüngliche Gestaltung andocken.“

Der Empfangsbereich: mehr (Arbeits-)Platz

Ein großer Wunsch des Praxisteams für die Neugestaltung war die Integration von gut ausgestatteten Arbeitsplätzen in den Empfangsbereich. Um diesem nachzukommen, konzipierten wir einen größeren Empfangstresen mit zwei vollwertigen Arbeitsplätzen.

Entwurfsskizze für den neuen Empfangsbereich. Der Tresen sollte großzügiger und um Arbeitsplätze erweitert werden.

An dem neuen Tresen können die Mitarbeitenden Patient:innen in Empfang nehmen, aber auch Verwaltungs- und Dokumentationsaufgaben bequem erledigen.

Trotz des größeren Tresens ist der Empfangsbereich heller und luftiger geworden – indem der Raum weiter geöffnet wurde, wie unsere Planerin Juliane Kniel erklärt: „Wir haben eine Wand zum Flur entfernt und so eine Sichtachse nach draußen geschaffen. Der Raum wirkt dadurch großzügiger und einladender.“

Transparenz und Diskretion stehen nicht im Widerspruch

Gleichzeitig ist am Empfang für ausreichend Diskretion gesorgt. Eine gläserne Wand schafft eine akustische Trennung zum Wartebereich. Durch das Glas ist die Atmosphäre trotzdem offen und transparent. „Die Trennwand ist eine Sonderanfertigung aus rundem Glas, das sorgt auch optisch für einen tollen Effekt“, sagt Juliane. „Sie bildet zudem eine schöne Klammer mit der gegenüberliegenden geschwungenen Sitzbank.“

 

Materialien, Farben und Licht wurden stimmig erweitert

Alle neu dazu gekommenen Möbel wurden beim Schreiner gefertigt und sind wie die ursprünglichen Einrichtungselemente aus Echtholz. Wo Farbe ins Spiel kommt, wurde auf das ursprüngliche Orange und das Lila aus dem Logo der Praxis zurückgegriffen.

Ein weiterer Hingucker ist die ebenfalls in den Corporate-Design-Farben gestaltete und mit feinen grafischen Details gestaltete Leuchtwand im hintersten Behandlungszimmer. In der gesamten Praxis sorgen an der Decke angebrachte Rundleuchten für ausreichend und angenehmes Licht.

 

Upcycling: Wiederverwerten statt Wegwerfen

„Unser Ansatz, dass wir möglichst kreislauffähig und ressourcenschonend gestalten, gefiel auch dem Praxisteam“, verrät unsere Kollegin Maren Weinberg, die den Umbau mit begleitet hat. Gemeinsam habe man geschaut, welche Elemente aus der Praxiseinrichtung weitergenutzt werden können oder sich umfunktionieren lassen. „So konnten wir etwa die Schreibtische im Backoffice-Bereich, nachdem wir sie verkleinert und neu angeordnet hatten, gut integrieren.“

Die Backoffice-Räume waren der zweite Bereich, der ein Upgrade für das Jahr 2022 benötigte. Das in der Zwischenzeit deutlich gewachsene Praxis-Team brauchte mehr Arbeitsplätze und mehr Fläche für die Ablage. Außerdem war die Einrichtung nicht mehr optimal auf die Arbeitsabläufe abgestimmt.

Ideen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden ernst nehmen

Die Herausforderung zu wenig Platz löste das Praxisteam, indem es etwa das Labor und einen Lagerraum auf eine andere Etage verlagerte. Dann ging es darum, zu verstehen, wie der neu geschaffene Platz für optimale Workflows gestaltet werden muss. Laut Carsten sei dafür die Beteiligung der Mitarbeitenden sehr wertvoll gewesen: „Wir haben den direkten Austausch mit dem Team von Dr. Mittag gesucht und uns genau zeigen lassen, welche Tätigkeiten zum Arbeitsalltag gehören und welche Anforderungen erfüllt sein sollten für einen reibungslosen Ablauf.“

Eine Atmosphäre, die Angst und Stress reduziert

Bei der Gestaltung von Flur und Empfangsbereich habe man zudem besonderes Augenmerk auf die Sicht der Besucher:innen gelegt. „Wir haben überlegt, wie sich die Patient:innen fühlen, wenn sie in der Praxis ankommen und auf ihre Behandlung warten”, erzählt Maren. „Für viele Menschen ist ein Zahnarztbesuch mit Stress verbunden, deswegen war es uns wichtig, dass die Räume einladend sind und eine gute Kommunikation zwischen dem Praxisteam und den Patiennt:innen ermöglichen. Alles hier strahlt Wärme und Geborgenheit aus, das macht den Zahnarztbesuch gleich viel angenehmer.”

Das zeigen auch die Reaktionen der Patient:innen: „Vielen, die nach dem Umbau das erste Mal hier sind, kommt erstmal ein 'Wow!' über die Lippen“, freut sich Dr. Inge Mittag. Sie und ihr Team fühlen sich in den Räumen ebenfalls sehr wohl. „Die Atmosphäre ist freundlich und offen und alles ist wieder perfekt auf unsere Arbeitsabläufe abgestimmt. Das Schönste für uns aber ist, dass wir durch den neu gestalteten Empfangsbereich jetzt noch näher an unseren Patient:innen dran sind.“