
Kampagne für die swb
Machen, wo und wann's drauf ankommt
Gemeinsam mit swb haben wir eine Kampagne umgesetzt, die bewusst mit klassischen Recruiting-Botschaften bricht. Hier präsentieren sich die Menschen eines Energiedienstleisters, der für Stabilität und Verlässlichkeit steht. Ihre Haltung der Selbstwirksamkeit bildet den Herzschlag des Unternehmens – und der Kampagne.
Bereits die im Vorfeld entwickelte Leitidee bringt diese Haltung auf den Punkt: Ich mach das. Bei swb.
Eine Aussage, in der sich nicht nur die Perspektive der Mitarbeitenden ausdrückt, sondern im Grunde der gesamtgesellschaftliche Auftrag an uns alle: Wer erledigt das? Wer übernimmt die Verantwortung? Wer hat die Idee? – „Ich mach das!“
Die Kampagne setzt auf das Offensichtliche
Dem Kommunikationsteam bei swb war von Anfang an wichtig, dass echte Mitarbeitende mit ihren echten Geschichten im Fokus stehen. Die ganze Bandbreite realistischer Arbeitsszenerien – auf Action und Inszenierung wird bewusst verzichtet, es geht um die Menschen und ihren Anteil an swb.


»In einem Arbeitsmarkt, geprägt von Konkurrenz und Fachkräftemangel, genügt Präsenz allein nicht mehr. Kommunikation muss heute zeigen, wofür ein Unternehmen steht – nicht nur, welche Stellen es zu besetzen hat.«
Stephan Kappen, GfG-Geschäftsführer
Fotografie schafft Nähe im Raum
Nah dran sein an den Personen und gleichzeitig das große Ganze zeigen – mit diesem Ansatz verfolgt unser Fotograf Michel Iffländer einen Gegenentwurf zu überhöhten, heroisierenden Darstellungen. Zusammen mit den fotografierten Mitarbeitenden entwickelte er vor Ort unverstellte Bilder der Menschen im Kontext ihrer Arbeit. Vorausgegangen war diesen Aufnahmen jeweils ein Location Scouting an verschiedenen swb-Standorten und ein enger Austausch mit den swb-Verantwortlichen.




»Im Ergebnis ist sichtbar, ob sich die Person vor der Kamera wohlgefühlt hat. Einer der wesentlichen Gründe, warum wir uns gemeinsam mit swb entschieden haben, echte Mitarbeitende an Orten zu fotografieren, mit denen sie sich identifizieren und die sie selbstbewusst repräsentieren können. Zugleich ist es für mich eine große Bereicherung, wenn mir Mitarbeitende Einblicke in Ihre persönlichen Arbeitswelten gewähren – sei es im 4. OG eines Bürogebäudes, auf dem Dach eines Kraftwerks oder unter einem Umspannwerk.«
Michel Iffländer, Fotograf und Grafiker


Wichtige Entscheidung: Wen zeigen wir?
Bei der Auswahl der Mitarbeitenden waren unseren Projektpartnerinnen bei swb zwei Fragen besonders wichtig:
1. Wie machen wir die vielseitigen Berufsrealitäten und -möglichkeiten sichtbar? Eine Bandbreite, die in der Stadt ihresgleichen sucht.
2. Welche Bereiche werden in Zukunft besonders relevant für die Gewinnung neuer Fachkräfte? Wohin entwickeln sich der Markt, die Stadt und das Unternehmen?
Die finalen 14 Motive beantworten die komplexe Recruiting-Herausforderung differenziert und vielfältig: Von der Auszubildenden in der Metallverarbeitung bis zur Spezialistin im Asset Management – von der Werkhalle bis ins Office. Junge und Ältere, viele Kompetenzen, alle Lebensentwürfe – und alles Menschen, die machen.


Crossmedial gedacht und umgesetzt
Konzept, Fotografie, Film und Redaktion wurden von Anfang an gemeinsam entwickelt. So funktioniert die Kampagne über alle Kanäle hinweg: in Stellenanzeigen genauso wie in sozialen Medien, im Stadtraum oder auf Messen. Die Leitidee schafft Wiedererkennbarkeit, über alle Kontaktpunkte hinweg.


Die Kampagne wirkt auch nach innen
Die intensive Einbindung der Mitarbeitenden ist auch ein Ausdruck von Wertschätzung. Viele Mitarbeitende folgten dem Aufruf zur Teilnahme, brachten sich ein und teilten ihre Perspektiven und ihre Motivation.
Noch vor dem externen Launch feierte die Kampagne im Unternehmen Premiere. Nicht als klassische Präsentation, sondern als gemeinsames emotionales Erlebnis.
»Die Kampagne zeigt Nahbarkeit und Beteiligung, statt Hochglanz. So sollte Arbeitgeberkommunikation heute aussehen.«
Stefanie Baudis, Projektleitung