27. November 2022

Dank dieser Kampagne wird der Winter in Bremen wärmer als gedacht

Eine wichtige Kampagne zur richtigen Zeit: Mit den „Orten der Wärme“ öffnen die Bremische Evangelische Kirche und die Bremer Diakonie ihre Türen für alle Menschen, die sich nach warmherzigen Begegnungen und warmen Füßen sehnen.



Anhaltende Corona-Pandemie, Inflation und Energiekrise: Dieser Winter trifft auch in Bremen viele Menschen hart. Damit sie mit ihren Sorgen nicht alleine bleiben, gibt es von der Evangelischen Kirche und der Diakonie in den kommenden Monaten zusätzliche Hilfsangebote und Begegnungsräume – die „Orte der Wärme“.

„Es ist wichtig, dass wir uns in diesen Zeiten solidarisch zeigen und den Betroffenen den Rücken stärken“, sagt Dr. Jutta Schmidt von der Bremischen Evangelischen Kirche. „Wir wollen so viel Wärme wie möglich spenden – gegen körperliche und soziale Kälte.“

Eine Kampagne für alle Bremer:innen

Die Orte der Wärme sind kostenlos und für alle Menschen in Bremen da – eine bestimmte Konfession oder eine Kirchenmitgliedschaft muss niemand nachweisen. D­ie Angebote sehen ganz unterschiedlich aus, denn jedes Gemeindezentrum kann eigene Ideen entwickeln und sich auf die Dinge konzentrieren, die die Menschen in ihrem Stadtteil bewegen. 

Unter den bereits angekündigten Aktionen gibt es Einladungen zum gemeinsamen Kochen und Essen, Bastelnachmittage für Eltern und Kinder, eine Wärme- und Klönstube für ältere Menschen und einen Lesetreff. Auch Seelsorge und Beratung sollen für mehr Menschen geöffnet werden.

Zentrale Infostelle ist die Kampagnen-Website

Welche Angebote es in ihrer Nähe gibt, können Bremer:innen in den kommenden Monaten aus verschiedenen Medien erfahren – ein Team aus der GfG arbeitet gerade an der Umsetzung. 

Es wird Aushänge, Plakate und Banner in den Gemeindezentren geben, Postkarten und Flyer an öffentlichen Orten und Inhalte in den sozialen Netzwerken. Zentraler Infopoint ist die Kampagnen-Website www.orte-der-wärme.de. Sie bündelt die Angebote und macht alle Orte der Wärme in Bremen auf einer interaktiven Karte zugänglich.

Auch die Gestaltung der Kampagne strahlt Wärme aus

Das Motiv Wärmespenden durchzieht auch die von den GfG-Kolleg:innen entwickelte Gestaltung. „Wir haben die Farben aus den Corporate Designs der Bremer Evangelischen Kirche und der Diakonie als Basis genommen und diese um warme Töne und Verläufe erweitert“, beschreibt Designer Michel Iffländer ihren Ansatz.

Das Key Visual arbeitet neben der warmen Farbwelt mit einer plakativen Schrift, einer gekachelten Optik und verschiedenen Symbolen. „Damit haben wir einen feinen Baukasten zur Hand, um es für verschiedene Medien und Formate zu variieren.“ 

Die Kampagnenmedien: Hingucker mit Fernwirkung

Designerin Stefanie Kischel verrät einen weiteren Grund für die insgesamt sehr auffällige und plakative Gestaltung: „Wir wollten einen positiven Kontrast zum Winter schaffen und aus unseren Kampagnenmedien echte Hingucker mit Fernwirkung machen, die die Menschen zum Innehalten bringen.“

Es gibt also berechtigte Hoffnung, dass die Orte der Wärme von ganz vielen Bremer:innen gefunden und besucht werden.

 



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