© Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum 2019

19. Dezember 2019

Neue Ausstellung im DSM: Klimawandel und Meer

Eine neue Ausstellung im Deutschen Schifffahrtsmuseum zeigt die Verbindung von Klimawandel und Meereswandel. Die GfG war für die grafische Gestaltung der Ausstellung verantwortlich.



„Ein großes Gemeinschaftsprojekt", so beschreibt Designerin Marthe Trottnow von der GfG die neue Sonderausstellung „SEA CHANGES – Welt und Meer im Wandel“, die vor Kurzem im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven eröffnet wurde. Das DSM setzte bei der Konzeption und Umsetzung auf die Zusammenarbeit mit Forschenden, Künstler*innen und Agenturen.

Der Klimawandel im Meer wird für Besucher*innen nahbar

Im Zentrum von „SEA CHANGES“ stehen die enormen Auswirkungen, die der Klimawandel auf die Ozeane hat, die immerhin mehr als zwei Drittel der gesamten Erdoberfläche bedecken. Ein abwechslungsreicher Mix aus historischen Objekten der Sammlung, partizipativen Elementen, informativen Texten, aufwändig produzierten Ausstellungsgrafiken und Projektionen und Soundinstallationen macht die Meere und ihre Veränderungen durch den Klimawandel für die Besucher*innen nahbar. „Die neue Ausstellung arbeitet mit ganz anderen Wahrnehmungsformen, die neue Zugänge ermöglichen“, so Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Direktorin des DSM, in der Eröffnungsrede zur Ausstellung. Die Besucher*innen werden an Orte geführt , die ihnen normalerweise verschlossen bleiben."Vor allem die Arktis ist für die Meisten ein abstrakter, entfernter Ort. In der Ausstellung bekommt man die Gelegenheit, in diese fremde Welt einzutauchen – auch emotional", meint Marthe Trottnow.

Eindruck von der Ausstellung Sea Changes im Deutschen Schifffahrtsmuseum. © Hauke Dressler / Deutsches SchifffahrtsmuseumEindruck von der Ausstellung Sea Changes im Deutschen Schifffahrtsmuseum. © Hauke Dressler / Deutsches SchifffahrtsmuseumEindruck von der Ausstellung Sea Changes im Deutschen Schifffahrtsmuseum. © Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum

©  Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum 2019

GfG und DSM arbeiten erneut zum Thema Klimawandel zusammen

Die GfG hat schon mehrfach Projekte für das DSM umgesetzt. Auch zum Thema Klimawandel und Meeresforschung gibt es bereits eine Ausstellung im DSM, die im Hause der GfG mitentwickelt wurde: die Virtual-Reality-Ausstellung „360° POLARSTERN – Eine virtuelle Forschungsexpedition". Sie macht mithilfe von Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Brillen (entwickelt von der Berliner Agentur Playersjourney) das Forschen, Fahren und Leben an Bord des Polarforschungsschiffes im Museum erlebbar. „Wir schätzen es sehr, dass wir die gute und fruchtbare Zusammenarbeit fortsetzen können, auch weil das Thema Umgang mit dem Klimawandel und dessen Folgen in der GfG einen hohen Stellenwert hat“, freut sich GfG-Geschäftsführer Hanke Homburg.

Ausstellungsbesucherin mit VR-Brille im Deutschen Schifffahrtsmuseum. © Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum

© Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum 2019

Das Museum selbst befindet sich im Wandel

Das Thema Wandel zieht sich nicht nur durch die aktuellen Ausstellungen, sondern das DSM selbst befindet sich gerade in einer großen Umbruchphase. Die Räume des Museums werden Schritt für Schritt neu gestaltet und auch in der Interaktion mit der Öffentlichkeit und bei den Ausstellungskonzepten will man neue Wege gehen: Die Verbindung zwischen Mensch und Meer in den Mittelpunkt rücken und Forschung sichtbar und erlebbar machen, lautet der neue Leitgedanke. „Wir haben die Chance, aus maritimer Perspektive gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen“, betont Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner. Die GfG begleitet diesen Prozess sehr eng und entwickelte gemeinsam mit dem DSM die Kommunikationsstrategie, das neue Corporate Design und die digitalen Kanäle. In den Ausstellungen, an denen die GfG mitwirkte, ist die Neuausrichtung bereits deutlich sichtbar und spürbar.

Blick auf das beleuchtete Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.© Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum

© Hauke Dressler / Deutsches Schifffahrtsmuseum 2019

Die Ausstellung "SEA CHANGES – Welt und Meer im Wandel" und die Ausstellung „360° POLARSTERN – Eine virtuelle Forschungsexpedition“ sind beide noch bis zum 31. März 2020 im DSM in Bremerhaven zu sehen. 

An der Ausstellung „SEA CHANGES – Welt und Meer im Wandel“ und der Installation „SCREENING NORTHERN LIGHTS“ sind beteiligt: afaw design GmbH, Bremen | Dental 3D-Agency oHG, Worpswede | Fridays for Future Ortsgruppe Bremerhaven | hergarten interactive environments, Hamburg | Inkl. Design GmbH, Berlin | Kurt Laurenz Theinert, Stuttgart | Lang Medientechnik, Mannheim | Metall- und Holzbau Andreas Carstens, Bremerhaven | scienceintermedia, Bremen | Timber Hanfreich, Stuttgart  | Westermann Kulturprojekte, Ingelheim

© Deutsches Schifffahrtsmuseum 2019



Teilen auf:  /  / Pinterest / Pinterest / Xing / 

Vorheriger ArtikelNächster Artikel