
GfG Zeigen: Eine Design- und Kunstausstellung mit Folgen
Was für eine Idee, was für ein Wochenende, was für Gäste! Ein sehr persönlicher Rückblick auf ein Ereignis, das uns viel bedeutet hat. Von Hanke Homburg.
Was für eine Idee.
„Wir öffnen die Türen und zeigen euch, wo sich bei uns angewandtes Design und freie künstlerische Arbeit treffen, sich gegenseitig befruchten und inspirieren.“ – Kann man machen, und nach 30 Jahren – solange gibt es die GfG nämlich schon – sollte auch genügend Vorzeigbares in den Archiven zu finden sein.
Und dann geht der Spaß los: Was, wovon und wieviel? Was sollen unsere Gäste und Besucher:innen mitnehmen, ist die Vielfalt dessen was wir machen überhaupt vermittelbar?
Das Gute an der Sache: Genau solche Fragen zu lösen, ist unser Job – und der macht uns einen Riesenspaß! Und nachdem Janna und Asja unser GfG-Zeigen-Visual fertig hatten und die ersten Einladungen verteilt waren, gab es kein Halten und kein Zurück mehr.
Was für eine Woche.
Drei Etagen, 1500 Quadratmeter auf- und leerräumen, Galerieleisten montieren, Material sichten und zusammenstellen, Verteilung und Hängung planen, Produktionen in Gang setzen. Und dann an einem Freitag alles an die Wände, auf die Tische, zum Stehen bringen. Von dem ganzen KI-VR-Technik-Kram mal ganz abgesehen.
Zwischendurch dann der Gedanke: „Was für eine b… Idee“ – der aber gleich wieder verfliegt, wenn man in die Runde schaut, das emsige Treiben sieht und wie alle sich gegenseitig helfen, wie sich Dinge in Windeseile zurechtruckeln – und was nicht passt, wird passend gemacht. Es ist eine wahre Freude mit diesem Team!







Was für ein Wochenende.
Zugegeben, wir waren etwas aufgeregt. Wer kommt, wie viele kommen und vor allem: Wie kommt es an?
Und dann kamen zwei Tage voller Impact. Viele, sehr viele Menschen kamen: unsere Familien, unsere Freund:innen, Gestalter:innen aus anderen Büros, Geschäftspartner:innen, Kund:innen, Menschen aus dem Stadtteil, Menschen, die wir vorher noch nie gesehen haben – es war toll!
Es wurde geschaut, ausprobiert und geredet – sehr viel geredet. Und durch das Reden, den Austausch formt sich das Bild dessen, was wir hier tun und wie wir es tun: Gestalten mit Herz, Seele, Verstand und viel Knowhow.
Und wie so häufig lernt man einiges über sich selbst, wenn andere über einen sprechen (Danke für die Blumen :-))
„Bei allem, was die Projekte der GfG so vielfältig macht (Kunst! Ausstellungen! Kampagnen! Werbung! Gestaltung des öffentlichen Raumes! …), ist mir an diesem Sonntagnachmittag beim Kaffee aufgegangen, was die Menschen und ihre Projekte verbindet: Die Qualität muss stimmen und die Haltung dahinter auch. Überraschend einfach, aber offenbar ziemlich wirkmächtig.“
Prof. Dr. Sabine Doff
Christiane Gartner
„Es ist wunderbar, dass die Menschen der GfG sich mit ihren eigenen künstlerischen Positionen gleich zu Beginn gezeigt haben. Auf den anderen Etagen haben wir dann in jedem Winkel beeindruckende Projekte entdeckt: Ob Psychiatriemuseum oder Gedenkstätte – die Köpfe der GfG finden auch bei schweren Themen sinnhafte Vermittlungsformate. Auch unsere langjährige Zusammenarbeit, das CD für die Feuerspuren, wurde sehr schön gewürdigt.“
Corinna Hübner
„Das Büro ist so bunt wie das Leben. Viel Kreativität auf einem Haufen. Ich habe viele Ideen und Anregungen für meinen Kunstunterricht fotografiert. Schade nur, dass ich meinen Oberstufenkurs Kunst nicht mitgebracht habe. Beim nächsten Mal dann.
Toll sind auch die 30 Jahre GfG – Herzlichen Glückwunsch!“
Hannah Dresselhaus
„Die Vielfalt der kreativen Arbeiten hat mich total beeindruckt – von ganz persönlichen Projekten bis hin zu spannenden Gemeinschaftswerken. Die Verschränkung verschiedener Disziplinen hat die GfG immer schon gut hinbekommen – etwas, das ich auch mehr in meine eigenen Projekte mitnehmen möchte. Ein persönliches Highlight war das Wiedersehen mit ehemalige Kolleg:innen. Schön, dass die Türen auch sonst immer offen stehen :)“
Lydia Heckmann
„Unglaublich, welche Talente die Mitarbeiter:innen besitzen. Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich an das Werk mit dem offensichtlich betrunkenen oder bekifften Mann mit dem großen Schnurrbart von Ole Bergmann denke. Ebenso ist mir das wunderschöne Kleid von Stefanie Kischel in Erinnerung geblieben, ein Beweis für riesiges handwerkliches Können. Gerne nächstes Jahr wieder!“
Was bleibt – Was kommt.
Auch Tage nach dem Wochenende war sie noch zu spüren, diese Mischung aus Begeisterung, Stolz und Motivation. Nicht nur nach außen hat dies Projekt seine Wirkung getan, sondern mindestens genauso intensiv nach innen. Wir sind uns selbst noch einmal bewußter geworden, wofür wir stehen, wie viele außergewöhnliche Talente hier versammelt sind und vor allem was wir gemeinsam zustande bringen können.
War es das? Sicherlich nicht. Denn, wir haben noch einiges vor und noch mehr zu ZEIGEN!

Hanke Homburg
Hanke gründete 1994 während seines Studiums mit fünf Partnern die GfG. Dass sie den gemeinsamen Teamspirit beibehalten und seit 30 Jahren auf immer größere Projekte übertragen konnten, ist für ihn noch immer etwas Besonders. Hankes Schwerpunkt sind disziplinübergreifende Projekte und Strategien in den Bereichen Marken- und Organisationskommunikation.