
Unlock the Future: Wie wir Bildung gemeinsam verändern
Was passiert, wenn Schulen, Wissenschaft und Gestaltung an einem Strang ziehen? Am 21. Januar 2026 wurde es im Bremer Forum am Domshof erlebbar. Unsere Ausstellung „Unlock the Future“ zeigte gemeinsam mit Beiträgen von Schulen, wie aus Ideen echte Veränderung entsteht. Ein persönlicher Rückblick auf einen bewegenden Nachmittag von unserer Kollegin Stefanie Baudis.
Die Autorin: Stefanie Baudis
Als Projektmanagerin und strategische Planerin bringt Stefanie Menschen, Inhalte und Prozesse zusammen. Beim Projekt „Unlock the Future“ arbeitet sie in den Bereichen Organisation, Konzeption und Content und sorgt dafür, dass Ideen Struktur bekommen und Wirkung entfalten.
Was sichtbar wurde: ein Jahr intensive Projektarbeit
Gemeinsam mit Initiatorin Sabine Doff und unseren Förder:innen vom Stiftungshaus Bremen und der Stiftung der Universität Bremen haben wir vorgestellt, was in einem Jahr intensiver Projektarbeit an „Unlock the Future“gewachsen ist: Viele konkrete Ideen für mehr Bildungsgerechtigkeit. Ideen, die unsere Ausstellung und Online-Plattform sichtbar machen.


Ein Raum voller ansteckender Energie
Beeindruckt haben mich die Lehrer:innen, die ihre Projekte vorgestellt haben. Ihre Energie war in jeder Aussage, jeder Geste spürbar.
Diese Vorträge haben mich besonders gepackt:
- Nadine Porwoll von der Neuen Grundschule Lehe hat „Schule ohne Gepäck“ vorgestellt – eine Grundschule, die Teilhabe wirklich neu denkt.
- Corinna Gloistein-Tietjen von der Berufsbildenden Schule für Gesundheit, Pflege und Soziales hat vom Prozess der „Leitbildentwicklung“ berichtet – und wie er den Wert der Eigenverantwortung und die Selbstwirksamkeit der Schüler:innen fest im Schulalltag verankert.
„Die bisherigen Ansätze zeigen bereits, was Schule leisten kann, wenn man ihr Vertrauen, Gestaltungsspielraum und Mittel gibt.“
Stefanie Baudis
Was jetzt kommt: die Umsetzung
In der nächsten Projektphase geht es jetzt darum, verschiedene Modellmaßnahmen auch auf andere Schulen zu übertragen. Dabei helfen uns die Best Practice Cases, neue Beteiligungsformate und ganz viel Willen zur Weiterentwicklung. Gleiches gilt für unsere KI-Projekte, in denen wir ergänzend daran arbeiten, Schüler:innen und Lehrenden mithilfe von KI neue Räume für eigene Ideen und die Auseinandersetzung mit Bildungsgerechtigkeit zu öffnen.
Bildung kann anders, wenn wir es gemeinsam wollen
Mein Fazit? Es war nicht nur eine Arbeitsveranstaltung. Es war ein Raum voller Austausch und echter Überzeugung. Danke an alle Beteiligten – besonders an das Stiftungshaus Bremen, die Stiftung der Universität Bremen und die Dieckell Stiftung. Und natürlich an alle Lehrer:innen, die mit uns zeigen: Bildung kann anders.

Wo ihr das erleben könnt
Die Ausstellung ist noch bis zum 30. März in der Kassenhalle im Forum am Domshof zu Gast.
Wie ihr selbst Teil davon werden könnt
Mit der „Föderallianz Bildungsgerechtigkeit" wurde ein Netzwerk ins Leben gerufen, das Schulen direkt unterstützt, Best Practices weitergibt und neue Projekte fördert. Teil der Förderallianz sind: Stiftung Bremische Volksbank, Dieckell Stiftung, Dr. Heino Rose-Stiftung, Schütting-Stiftung, Stiftung Dr. Heines, Stiftung der Universität Bremen. Wer Interesse hat, das Projekt zu unterstützen, kann sich direkt an Prof. Dr. Sabine Doff wenden unter doff@uni-bremen.de: „Lassen Sie uns gemeinsam handeln – für ein Bildungssystem, das niemanden zurücklässt.“
Und jetzt?
Besucht die Ausstellung. Kommt ins Gespräch. Macht mit. Und helft mit, die Tür zur Zukunft für alle zu öffnen.
Mehr Informationen: unlock-the-future.de und instagram.com/unlock.the.future