Bildungsgerechtigkeit im Dialog: Die Bremer Universitäts-Gespräche

06. Oktober 2026

Wie kann Bildungsgerechtigkeit gelingen und allen Menschen faire Chancen eröffnen? Und wie wird aus diesem Wissen konkretes Handeln? Wissenschaftliche Erkenntnisse sind dafür ein wichtiger Ausgangspunkt. Doch es braucht auch Austausch, Beteiligung und den Dialog zwischen unterschiedlichen Perspektiven.

Einen solchen Raum bieten die 38. Bremer Universitäts-Gespräche am 12. und 13. November. Unter dem Titel „Bildungsgerechtigkeit für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Grundlagen – Partizipation – Realisierung“ kommen Wissenschaft, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft zusammen. Mit dabei ist Prof. Dr. Sabine Doff, wissenschaftliche Koordinatorin der 38. Gespräche und Initiatorin des Projekts „Unlock the Future“.

Die Schule der Zukunft im Dialog

Wie unterschiedliche Stimmen zusammenkommen, zeigt unter anderem das Panel „Die Schule der Zukunft? Zwischen Bildungsgerechtigkeit, Demokratiebildung und KI“. GfG-Geschäftsführer und „Unlock the Future“-Projektleiter Hanke Homburg diskutiert dort mit:

  • der NOL-Schülervertretung
  • Dr. Matthias Forrell von der Ruhr-Universität Bochum und
  • Regine Seemann, Schulleiterin der Grundschule an der Burgweide in Hamburg (Demokratiepreis im Deutschen Schulpreis 2025).

Doch es bleibt nicht bei der Diskussion. Zwei von uns entwickelte Formate sind vor Ort dabei: die Ausstellung „Unlock the Future“ und der KI-Coach LUCA. Besucher:innen können die Ausstellung erleben und LUCA ausprobieren.

Von zwölf Schulen auf die Reise

Auch „Unlock the Future“ verbindet Wissenschaft, Schulpraxis und die Erfahrungen von Schüler:innen. Das Projekt begann mit der „Expedition Bildungsgerechtigkeit“ von Sabine Doff durch zwölf Schulen in Bremen und Bremerhaven. Daraus entstand eine wissenschaftliche Studie darüber, wo und wie Bildungsgerechtigkeit im Schulalltag bereits heute gestaltet wird.

Gemeinsam mit Gesine Born vom Bilderinstitut wurden die Perspektiven auf Bildungsgerechtigkeit von Schüler:innen fotografisch und mithilfe von KI sichtbar gemacht. Daraus entwickelten wir eine Ausstellung und digitale Plattform, die Forschung zugänglich, erfahrbar und diskutierbar machen.

Seitdem war „Unlock the Future“ an zahlreichen Orten zu sehen:

  • Stadtbibliothek Bremerhaven
  • Haus der Wissenschaft, Bremen
  • Wall-Saal, Bremen
  • Forum am Domshof, Bremen
  • MZH der Universität Bremen
  • verschiedene Schulen in Bremen und Bremerhaven
  • Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
  • Seminar für Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, Sindelfingen
  • Fachtag Bildungsgerechtigkeit, Berlin
  • Ganztagskongress „Übergänge weiterdenken“, Berlin
  • Humboldt-Bibliothek, Berlin

Mit KI-Coach LUCA im Dialog

Seit einigen Monaten erweitert LUCA das Projekt um eine neue Form des Dialogs. Der Dialogpartner stellt Fragen, reagiert auf Antworten und regt dazu an, die eigene Sicht auf Bildungsgerechtigkeit zu hinterfragen.

Seine Wissensbasis bilden die Studie „Expedition Bildungsgerechtigkeit“ und weitere wissenschaftlich geprüfte Materialien. Der Prototyp wurde bereits beim Ganztagskongress in Berlin getestet und kann derzeit im MZH der Universität Bremen ausprobiert werden. Im November kommt LUCA dann gemeinsam mit der Ausstellung zu den Bremer Universitäts-Gesprächen.

Die nächste Station kann bei euch sein

Bildungsgerechtigkeit lebt vom Austausch. Und genau dafür lässt sich „Unlock the Future“ an unterschiedliche Orte und Anlässe bringen.

Inzwischen gibt es die Ausstellung in drei Varianten: als große Ausstellung, als Turm-Ausstellung und als kompakte hängende Version. Je nach Format eignet sie sich für unterschiedliche Flächen und räumliche Situationen. Workshops, Diskussionen oder weitere Beteiligungsformate können das Ausstellungserlebnis ergänzen.

Ob Schule, Bibliothek, Bildungseinrichtung, Kongress oder öffentlicher Raum: „Unlock the Future“ kann für unterschiedliche Zeiträume gemietet und an den jeweiligen Ort und Anlass angepasst werden.

Mehr zu den Ausstellungsvarianten und zur Buchung von „Unlock the Future“.

Große Ausstellung

Turm-Ausstellung

Hängende Ausstellung