Illustration mit roter Typografie ‚Offen für alle‘ und einem traditionellen vogelartigen Objekt vor grafischem Hintergrund

RPM Museum Hildesheim

Ein Museum wird zur Marke

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim hat sein Selbstverständnis neu definiert: weg vom klassischen Bildungstempel, hin zu einem familienfreundlichen Universalmuseum, das Menschen zusammenbringt und Lust auf Entdeckung macht. 

Dafür brauchte das Museum eine visuelle Identität, die:

  • auffällt in der Stadt
  • Berührungsängste abbaut
  • die inhaltliche Vielfalt zusammenhält
  • das Ensemble aus Gebäuden zur Einheit macht
Das neue Logo des RPM Museums.

Museum, öffne dich!

Dieser Leitgedanke stand für uns im Zentrum des Prozesses. Zunächst haben wir die Marke neu geordnet. Das im Sprachgebrauch bereits etablierte Kürzel RPM wird zur starken ersten Ebene. Die vollständigen Namen der Museumsgründer Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus werden sichtbar mitgeführt und machen die Herkunft verständlich. Der Auftritt wird dadurch klarer und zugänglicher, ohne die Geschichte des Hauses auszublenden.

Das Logo und die Formensprache des RPM Museums im Vorher-Nachher-Vergleich.
Die Elemente der alten Bildmarke werden weiterentwickelt und nehmen im neuen Erscheinungsbild nun als Formensprache Bezug auf die Architektur des Museumsareals. Diese einfachen, abstrakten, zweidimensio­nalen Formen spielen eine zentrale Rolle der Bildsprache der Museums­medien und können entweder als klare Konturen, Farbflächen oder Bühne für Bildmotive genutzt werden.
Visitenkarte des RPM Museums im neuen Corporate Design.

Eine neue Lebendigkeit

Das neue, puristische Logo des RPM funktioniert als „Standbein“ des Erscheinungsbildes. Die collagehafte Formenvielfalt der Designelemente ist aus Details der Museumsarchitektur und den Exponaten der Sammlungsgebiete inspiriert. Sie sind das „Spielbein“ des neuen Corporate Designs. Eine grafische Bühne, die flexibel funktioniert und trotzdem immer mit dem Ort verbunden bleibt.

Dazu kommen eine offenere Farbwelt, eine markante Typografie und spielerische Illustrationen. Zusammen geben sie dem Erscheinungsbild die einladende Lebendigkeit, die der Neuausrichtung des Museums entspricht.

Grafische Gestaltung mit farbigen, diagonal angeordneten Formen und Symbolen im Corporate Design des RPM Museums
Ausstellungsplakat des RPM Museums.
Digitale und gedruckte Gestaltungselemente des RPM Museums mit farbigen Illustrationen und auffälliger Typografie
Stift, bedruckt mit dem Logo des RPM Museum
Badge und farbig gestaltete Stofftasche im Corporate Design des RPM Museums.

Ein System für jede Lautstärke

Das variable Gestaltungsraster lässt sich je nach Thema und Medium unterschiedlich aufladen: mal reduziert und konturenhaft, mal bunt, collageartig und plakativ.

Denn das RPM kommuniziert sehr unterschiedliche Inhalte. Wissenschaftliche Themen müssen genauso funktionieren wie Sonderausstellungen, Familienevents oder Social-Media-Formate. Das neue Designsystem macht diese Spannweite möglich und hält gleichzeitig die Vielfalt zusammen.

Hände kleben einen farbigen Aufkleber vom RPM Museum an eine Metallstange.
Grafische Komposition mit maskenartiger Figur, Sprechblase und abstrakten Formen im neuen Corporate Design des RPM Museums
Badge vom RPM Museum mit illustrativen Gestaltungselementen und farbigen Textilbändern
Badges vom RPM Museum mit illustrativen Gestaltungselementen und farbigen Textilbändern
Pressemappe und Visitenkarte des RPM Museum im neuen Corporate Design.

Eine Marke, die Besuchende hineinzieht

Aus einem eher zurückhaltenden Museumsauftritt wurde eine selbstbewusste, zugängliche und unverwechselbare Marke.

Das neue RPM überwindet Schwellenängste. Es macht überall sichtbar: Wir sind offen für alle.

Mappe des RPM Museum im neuen Corporate Design.
Grafik des RPM Museums mit abstrahiertem Vogelmotiv, kräftigen Farben und ornamentalen Gestaltungselementen