
RPM Museum Hildesheim
Das neue RPM beginnt im Team
Wie aus einem Corporate Design ein Gemeinschaftsprojekt wurde.
Das RPM Museum Hildesheim hat sein Selbstverständnis neu definiert: weg vom klassischen Bildungstempel, hin zu einem familienfreundlichen Universalmuseum. Für diesen Wandel wünschte sich das Museum ein ganz neues Corporate Design, das die Idee eines offenen Hauses mit Leben füllt und nach außen sichtbar macht.
Uns war dabei wichtig, dass die Menschen, die täglich mit dem neuen Erscheinungsbild arbeiten, Teil seiner Entwicklung werden. Ein Co-Creation-Workshop mit dem gesamten Team des RPM schuf dafür den passenden Raum.
Raus aus dem Museum, rein ins gemeinsame Denken
Der Workshop fand bewusst nicht im Museum statt, sondern an einem offenen Ort mit Laborcharakter in der Hildesheimer Innenstadt. Der Ortswechsel war Teil des Konzepts. Weg vom Arbeitsalltag, weg von Routinen. Wichtig, um die Dinge mit freiem Kopf zu betrachten.
RPM-Mitarbeitende aus allen Bereichen kamen zusammen: von der Kuration über die Museumspädagogik bis zum Besucherservice, von langjährigen Kolleg:innen bis zu jüngeren Teammitgliedern. Das Ziel: Das neu entstehende Erscheinungsbild mit eigenen Perspektiven anzureichern und im Team zu verankern.




Zwischen Zukunftsschlagzeilen und Pizza Universale
An verschiedenen Workshop-Stationen sammelte das Team Bilder, Begriffe, Wünsche und Zukunftsideen.
Mal wurden Veränderungsheld:innen ausgesucht, die das Museum symbolisch unterstützen könnten. Mal entstand die „Pizza Universale“ eines familienfreundlichen Museums. An anderer Stelle formulierten die Teilnehmenden Zukunftsschlagzeilen über ein erfolgreich transformiertes RPM oder schmückten einen RPM-Fanshop mit Lieblingsstatements. Gleichzeitig konnten sie ganz konkrete Vorschläge für Symbole, Formen und Icons machen, die später in das Erscheinungsbild einflossen.
Raum für alle Perspektiven
Stück für Stück entstand im Workshop ein gemeinsames Bild davon, wie sich das Museum in Zukunft präsentieren möchte.
„Großartig war, dass nicht zuletzt durch die gute Vorbereitung und lockere Moderation eine Atmosphäre geschaffen wurde, in der wirklich jede:r abgeholt und mitgenommen wurde und sich einbringen konnte. Der spielerische und partizipative Ansatz hat alle möglichen Hemmschwellen gelöst und die Zusammenarbeit abteilungsübergreifend gefördert. Egal welche Position oder Rolle im Museumsalltag – alle im Team haben Ideen eingebracht und sich mit großem Spaß, Offenheit und viel Kreativität in den Teamprozess eingebracht“, beschreibt Lara Weiss, Direktorin des RPM, die Atmosphäre des Workshops.




Aus Beteiligung wird Identifikation
Die Ergebnisse aus dem Workshop flossen direkt in die weitere Entwicklung des Corporate Designs ein. Gleichzeitig entstand etwas, das sich nicht gestalten lässt: echte Identifikation.
Weil das Team den Weg mitgegangen ist, wurde das neue Erscheinungsbild nicht als fertige Lösung präsentiert, sondern als gemeinsames Ergebnis erlebt.
„All das ist jetzt ein Teil von uns“
Heute tragen die Mitarbeitenden das neue RPM mit Stolz und Überzeugung nach außen. Oder wie Lara Weiss es formuliert:
„Das neue Logo, die frische Farben- und Formensprache, die coolen Namenschilder und Visitenkarten – all das ist jetzt ein Teil von uns und macht Lust auf das neue RPM.“
Genau darin liegt für uns die Stärke von Co-Creation: Sie schafft nicht nur gute Ideen. Sie schafft die Bereitschaft, Veränderungen gemeinsam zu tragen.






Euer Ansprechpartner
Björn Voigt begleitet seit vielen Jahren Co-Creation- und Transformationsprozesse in Unternehmen, Organisationen und kulturellen Einrichtungen. Für Fragen dazu, ist er gerne euer Ansprechpartner: voigt@gfg-id.de