InKoKa – Leitfaden zur Starkregenvorsorge

Interkommunale Koordinierungsstelle Klimaanpassung

Leitfaden zur Starkregenvorsorge

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Meterhohes Wasser in den Kellern, zerstörte Häuser, stechender Gestank: Immer häufiger sorgen Starkregenereignisse für Überschwemmungen. Auch der Norden Deutschlands bleibt von diesen Ausnahmezuständen nicht verschont – so verwandelten am 20. Juni 2013 heftige Regenfälle den Ortskern der Gemeinde Hambergen im Landkreis Osterholz in eine Seenlandschaft und verursachten Schäden in Millionenhöhe.

Der Verein Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten, ein Zusammenschluss von Akteuren aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Kultur, hat diese Folgen des Klimawandels zum Anlass genommen, die Interkommunale Koordinierungsstelle Klimaanpassung (InKoKa) ins Leben zu rufen. Dieser Arbeitskreis berät Landkreise, Städte und Kommunen in Fragen der Klimaanpassung und fördert den Austausch unter den Kommunen.

Starkregenvorsorge – so geht's

Für die InKoKa stand von Anfang an das Thema Starkregenvorsorge im Mittelpunkt. Sowohl den Gebietskörperschaften als auch den Bürgerinnen und Bürgern des Nordwestens sollten Anregungen und Anleitungen zur Vorsorge zur Verfügung gestellt werden. Herausgekommen sind zwei Broschüren und ein umfangreicher Ordner. Die Bürger-Broschüre wurde als praxisnahes How-to mit konkreten Vorschlägen zur individuellen Umsetzung konzipiert: Wie lässt sich Regenwasser naturnah bewirtschaften? Welche Vorkehrungen zum Schutz des Eigenheims vor eindringendem Wasser gibt es? Für die Kommunen wurden eine Broschüre und ein Informationsordner entwickelt, die praktische Hinweise zum vorbeugenden Umgang mit urbanen Sturzfluten enthalten. Der Leitfaden informiert beispielsweise über die Ermittlung des Überflutungsrisikos und über bauleitplanerische und städtebauliche Vorsorgemaßnahmen.

Die Wetterkarte: Leitmotiv für den Leitfaden

In enger Abstimmung mit den Projektverantwortlichen der Metropolregion, Henryk Predki und Barbara Dührkop, haben wir die Gestaltung und die inhaltliche Struktur der Nachschlagewerke übernommen und umgesetzt. Dabei haben wir uns bewusst nicht am Corporate Design der Metropolregion orientiert, sondern ein eigenes Logo und Keyvisual entwickelt. Judith Kalickis Idee, eine abstrakte Wetterkarte als Hauptmotiv zu verwenden, stieß bei den Akteuren sofort auf Anklang. Titel und Umschläge der Medien werden von dem farbenfrohen Motiv komplett ummantelt, während die Inhalte bewusst informativ und strukturiert gestaltet sind.

Am 17. August 2016 wurden die Materialien der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Wir sind froh dazu beigetragen zu haben, zukünftigen Starkregenereignissen hier in der Region gelassener begegnen zu können.

Die Broschüren finden Sie online hier.