Quadriennale Düsseldorf

Quadriennale Düsseldorf Filmtrailer

»Über das Morgen hinaus«

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Der Kurzfilm für die Quadriennale Düsseldorf 2014 zeigt ein ungewöhnliches Porträt der Stadt, voll und ganz im Zeichen der Kunst. Im Sommer 2013 war ein Team aus fünf jungen Designerinnnen und Designern unterwegs, um unter dem Leitthema der Quadriennale Düsseldorf 2014 »Über das Morgen hinaus« den Stadtraum zu erkunden.

Ursprünglich ging es nur um einen Trailer für das Festival, entstanden ist schließlich ein Kurzfilm, der selbst eine Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst darstellt: ein Experiment aus Street Art, Tape Art und Stop-Motion-Film in Auseinandersetzung mit 11 Leitbegriffen, die auch die Ausstellungen des Festivals miteinander verbinden.

Kleben und wieder abrollen

Vier Wochen lang war das Team in Düsseldorf auf Entdeckungstour, um das Tape in den Stadtraum zu bringen. Komplexere Tape-Formationen benötigten zum Teil bis zu einem halben Tag Vorbereitungs- und Drehzeit. Die Vorgehensweise war folgende: Zunächst klebte das Team die komplette Form auf den jeweiligen Untergrund im Stadtraum. Danach rollten und schnitten die Designer das aufgeklebte Tape Stück für Stück wieder ab und schossen Fotos. Das entstandene Bildmaterial wird im fertigen Trailer rückwärts abgespielt, der Zuschauer sieht den Formationen beim Entstehen zu.

Zusätzlich zu den Stop-Motion-Szenen filmte das Team aus der jeweils gleichen Perspektive Passanten — der Trailer bildet eine Hybrid-Form aus Stop-Motion und Film.

Intervention im öffentlichen Raum

Dass das Konzept der Intervention im öffentlichen Raum aufging, zeigte schon die Reaktion der Passanten auf die Filmaufnahmen. Über die Tape-Kunst und das Filmteam kamen die Düsseldorfer in einen ersten Kontakt mit der Quadriennale Düsseldorf 2014 während der Drehs im vorangegangenen Sommer. »Die Menschen haben extrem aufgeschlossen auf uns reagiert. Viele kamen direkt auf uns zu, haben uns Fragen zu unserer Arbeit und den Begriffen gestellt und sind so neugierig auf die Quadriennale geworden«, so Urs Mader aus dem Filmteam.