
botanika digital
Kommunikation für neue digitale Angebote
Die botanika wird vielfältiger, barrierefreier und digitaler. Durch das Projekt „botanika digital“ erhalten alle Besucher:innen Zugang zu Natur und Kultur – mit einer neuen digitalen Besucherlenkung und einer verbesserten Informationsvermittlung. Interaktive und spielerische Erlebnisse werden verstärkt, analoge und digitale Angebote verbunden und vielfältige Entdeckungsmöglichkeiten geschaffen. Neuheiten, die es umzusetzen und öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren galt.
Ein neues Highlight in Bremens großer Entdeckerwelt – und Teil von „botanika digital“ – ist die digitale Spurensuche. Besucher:innen können mit ihrem Handy oder Tablet – oder einem Leihgerät der botanika – sechs verschiedene geführte Wege erkunden, um beispielsweise Schmetterlinge zu erforschen, die Superkräfte der Pflanzen kennenzulernen oder Achtsamkeit zu erleben. Die interaktiven Führungen an der Seite einer digitalen Begleitung bieten dabei spannende Einblicke für Groß und Klein.
Vielfältige Erlebnisse sichtbar machen
In Zusammenarbeit mit dem Team der botanika und der InformationsGesellschaft mbH, die für die Umsetzung der Spuren im Raum verantwortlich war, haben wir wichtige Elemente für die Kommunikation identifiziert und entwickelt – darunter ein Aktionslogo, Detailseiten für alle Spuren im Web und ein Branding der Holoboxen, der Spuren-Startpunkte in der botanika.

Ziel des Kommunikationskonzepts war es, die vielfältigen Perspektiven und Geschichten der neuen Angebote zu erfassen und die Erlebnisse nach außen zu tragen. Entwickelt wurden mehrere Keyvisuals für das Tor ins Abenteuer, um die verschiedenen Zielgruppen anzusprechen. Diese visuelle Sprache wurde auf Plakaten, City Lights, 18/1-Anzeigen und in verschiedenen Social-Media-Kampagnen umgesetzt. Zusätzlich wurde ein Radiospot konzipiert und das Storytelling für die Website entwickelt.


Oberste Leitlinie: Barrierefreiheit in allen Bereichen
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Barrierefreiheit – sowohl im Raum, digital als auch bei Printmedien. Die digitalen Spuren wurden unter anderem in Leichter Sprache, Deutscher Gebärdensprache und englischer Sprache, als audiodeskriptive Tour sowie als Weg ohne Treppen entwickelt. So wurde auch die Website gemäß BITV 2.0 barrierefrei gestaltet, um allen Menschen Zugang zum neuen Angebot zu bieten.
Der Imageflyer und der Reisepass wurden ebenfalls im Rahmen von „botanika digital" ins Englische übersetzt, der Imageflyer zudem in Leichte Sprache. Farben und Kontraste wurden optimiert, Schriftgrößen für eine bessere Lesbarkeit angepasst und ein zugängliches und modernes Storytelling mit Texten, Logos, Grafiken und Videos entwickelt.
„Durch das neue Angebot und die entsprechende Kommunikation wurden Bildung und Barrierefreiheit erfolgreich vereint, was Bremen um ein inklusives und zukunftsweisendes Angebot bereichert.“
Stefanie Baudis, GfG-Projektmanagerin


