
Warum wir das Filmfest Bremen jedes Jahr aufs Neue feiern
Wenig zeigt Bremens kreative, weltoffene Seite so eindrucksvoll wie das Filmfest. Wir lieben diesen ganz speziellen Vibe, wenn die Stadt ein paar Tage lang von Filmschaffenden und Filmliebhabenden eingenommen wird. Wenn an jeder Ecke etwas läuft, das man sehen will. Wenn sogar Läden wie das „Eisen“ den Festival-Spirit aufgreifen und Live-Gigs organisieren. Wenn so viele Menschen Kunst feiern und verteidigen. Und wir lieben es, dass all das genau in unserer Stadt passiert und gefördert wird.

Ein Festival mit Format
Ein norddeutsches Filmfest, dessen europäisches Alleinstellungsmerkmal die Rubrik „Humor“ ist, macht irgendetwas richtig. Vanessa Redgrave mit dem Bremer Filmpreis der Sparkasse Bremen auszuzeichnen, beweist ein feines Gespür für Haltung. Dass der Star vertreten werden musste durch ihre Enkelin, die Schauspielerin Daisy Bevan, war auramäßig ein Glücksfall. Mit den neuen Rubriken „Nachhaltigkeit“ (seit 2025) und „Diversity“ (2026) setzt die Festivalleitung nicht nur thematische Fokuspunkte, sondern gesellschaftliche Statements. Und die wachsende Vielzahl an Formaten und Spielorten ist ein Beleg für die Energie und das Potential des Festivals.

Auch international längst relevant
Dass ergänzend zu alledem inzwischen auch noch Hollywood-Stars wie Jason Isaacs nach Bremen kommen, zeigt die Relevanz des Filmfestes für die internationale Branche. Und es machte uns auch erlebbar, warum uns Filme und Schauspieler:innen so faszinieren – der Mann hat einfach Präsenz. Die zeigte er bei der Verleihung des Momentum-Awards, wo er mit Charisma und Humor Einblicke in die Produktion von Filmen wie „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“, „Black Hawk Down“, „Der Patriot“ oder „Event Horizon“ gab. Ein Gänsehaut-Moment für diejenigen von uns, die dabei sein konnten.


Strahlkraft für die Stadt
Was Matthias Greving und Ilona Rieke hier geschaffen haben, und was sie mit Marc Sifrin und der ganzen Filmfest-Crew jetzt schon im 11. Jahr aufs Parkett stellen, das hat markenbildende Wirkung für Bremen – weit, weit über die Stadt hinaus. Da würden wir uns sehr wünschen, dass das von der Wirtschaft erkannt wird, dass sich mehr Unternehmen am Programm beteiligen und dass das Festival mehr gefördert wird. Da geht noch was!


Crossmediale Kampagne
Neben dem Schal, den das Filmfest-Team jubelnd trägt, stecken noch viel mehr Medien im diesjährigen Auftritt. Von Print über digitale Formate bis hin zu Kampagnenmotiven haben wir das Filmfest Bremen crossmedial begleitet.








Programmheft 2026
Sie haben's mal wieder getan
Die Macher:innen vom Filmfest Bremen haben auch in diesem Jahr den Kraftakt vollbracht, ein cineastisches Festival mit mehr als 1.000 internationalen Einreichungen, über 100 ausgewählten Filmbeiträgen und erstmalig sogar zwei Awards für renommierte Stars auf die Beine zu stellen. Der Lohn: mit über 19.000 Besuchenden konnte das Filmfest eine ordentliche Schippe auf den 2025er Erfolg drauflegen – neuer Publikumsrekord in den Lichtspielhäusern und den Veranstaltungsorten. Und ein Fest für die Stadt!
Bildnachweise
Filmfest Bremen: © Manja Herrmann
GfG-Projektteam: © Michel Iffländer / GfG
Großfläche & Programmheft: © GfG / Gruppe für Gestaltung