15. August 2018

Ganz schön smart! Im Zuhause18 Zukunft erleben

Die Tür öffnet sich, noch bevor man in der Tasche nach dem Schlüssel graben konnte, in der Küche wartet der frisch aufgebrühte Tee und im Wohnzimmer ist schon die neueste Folge der Lieblingsserie startbereit - Was sich zunächst wie Zukunftsmusik anhört, ist gar nicht so weit vom Hier und Jetzt entfernt. Eigentlich findet es sogar schon statt: Im Zuhause18 der EWE im niedersächsischen Oldenburg. 



Im November 2017 begann ein spannendes Projekt mit der Frage, wie man die smart living Produktwelt - das modulare Smart Home-System der EWE - erlebbar machen kann. Die Antwort fand das Team für PR- und Öffentlichkeitsarbeit im „Zuhause18“: Einem ebenso gemütlichen wie modernen Einfamilienhaus, das als Wochenenddomizil Presse und Techies künftig die Türe öffnen wird. Und das selbstverständlich mittels Geofencing, denn das Zuhause18 ist voll ausgestattet mit smarten Geräten, Gadgets und Technologien, die unser Markt heute schon zu bieten hat – ein Smart Home zum Probewohnen.


Auf dieses Fundament galt es nun aufzubauen. Anhand unterschiedlicher Nutzerszenarien haben wir das Haus ausgestattet, eingerichtet und schließlich die unterschiedlichen Geräte miteinander gekoppelt, um Abläufe zu programmieren. Dabei sind verschiedene Raumatmosphären entstanden, wie das Gute Nacht Szenario im Schlafzimmer, bei dem mit nur einem Befehl die Rollläden runterfahren, der Wecker gestellt wird und der Sternenhimmel an der Decke zu funkeln beginnt. Während als zentrales Steuerelement Amazon Alexa zum Einsatz kam, haben wir uns für die weitere technische Ausstattung an allem bedient, was die unterschiedlichen Smart Home Systeme heute schon zu bieten haben - und was eben nicht.


Denn schon bei der Produktrecherche zeichnete sich ab, dass die Steuerung der unterschiedlichen Geräte und Gadgets nicht immer intuitiv ist und es auch für technisch versierte Anwender eine Art der Guidance braucht, um innerhalb des kurzes Zeitrahmens „smart living“ in seinem vollen Umfang kennenlernen zu können. Unsere Lösung war eine App, die von uns konzipiert und gestaltet und von Gemelo umgesetzt wurde. Die Anwendung ist simple: Der Nutzer bewegt sich mit dem Smartphone durch das Zuhause18 und übermittelt dadurch seine Position im Haus. Dabei kann er im Grundriss erkennen, welche smarten Gadgets sich in unmittelbarer Nähe befinden und hierbei abrufen, welche Interaktionsmöglichkeiten bestehen. Die App listet die nötigen Befehle auf, die er für die Steuerung via Alexa braucht.


Mit dem Zuhause18 bietet die EWE Raum, smart living Technologien auszuprobieren und zu schauen, ob man sich in der Zukunft zuhause fühlt. Dabei zeigt es ganz offen die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken der Smart Home Technologien. Denn neben dem eigenen System, das sich vor allem um die Themen Sicherheit, Komfort und Effizienz bewegt, kommen im Zuhause18 auch andere Produkte zum Einsatz, die mehr oder weniger ausgereift sind. So ist der Traum vom Kaffeevollautomaten, der den Latte Macchiato auf Zuruf serviert, spätestens dann geplatzt, wenn die Kaffeespezialität aus der Maschine direkt ins Abtropfsieb läuft, da die Tasse immer noch von Menschenhand platziert werden muss. 

Das PR-Projekt Zuhause18 ist inzwischen beendet. Zukunft findet trotzdem statt, denn inzwischen wird als internes Innovationslab der EWE genutzt. 

 



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