2050 – Dein Klimamarkt – Ein Pop-up Laden für klimafreundliches Einkaufen

2050 – Dein Klimamarkt

Ein Pop-up-Laden für klimafreundliches Einkaufen

  • Ausstellungen und Szenografie
  • Corporate Identity
  • Grafik Design
  • Grafik im Raum
  • Ideen- und Identitätsentwicklung
  • Shopdesign

»2050 – Dein Klimamarkt« ist ein Projekt der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens im Rahmen der Kampagne Klimafreunde, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und unterstützt von Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, ADFC Landesverband Bremen, Bremer Umwelt Beratung, BUND Landesverband Bremen und Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung.

Im März 2013 begann die Reise des Klimamarktes durch das Land Bremen. Zwei Jahre lang tourte »2050 – Dein Klimamarkt« von Ort zu Ort. Stationen waren u. a. der Kirchentag in Hamburg, Bremerhaven, Bad Zwischenahn und weitere Bremer Stadtteile. Doch auch nach der »Abschlussveranstaltung« im Februar 2016 geht es weiter. Informationen zum Veranstaltungsprogramm und zum Tourplan finden Sie hier.

Im Jahr 2015 erschien das Klimabuch, basierend auf den Erkenntnissen, die durch »2050 – Dein Klimamarkt« gewonnen wurden – mehr zu diesem Buch finden Sie hier.

Das CO₂-Shoppingerlebnis

»Möchte man das gestalterische Konzept des Klimamarktes erklären, muss man zwei Faktoren beachten: Inhaltlich wollen wir mit der Idee eine sehr breit aufgestellte Zielgruppe erreichen. Unser Ziel ist es, das überwiegend eher zufällig am Klimamarkt vorbeilaufende Publikum so anzusprechen, dass es sofort und ohne großen Aufwand versteht, worum es geht, und die Bereitschaft entwickelt, weiter in das Thema ›Klimaschutz und Konsum‹ einzutauchen. Dafür braucht es in erster Linie einen Eyecatcher. Aus funktionaler Sicht ist der Klimamarkt eine Zwischenzeitnutzung und hat einen temporären Charakter, der zum Ausdruck kommen soll.« (Carsten Dempewolf, Projektleiter)

Der Pop-up-Laden ist fast komplett aus recycelbarer Pappe konstruiert und lädt zum neuartigen mit CO₂-Shoppingerlebnis ein. Der Klimamarkt bietet Waren aus verschiedenen Konsumbereichen an – angefangen bei Lebensmitteln und Haushaltsartikeln über Kleidung, Elektronik- und Baumarktprodukten bis hin zu Reisen. Ausgestattet mit einem Einkaufskorb ›shoppt‹ der Kunde an den Themeninseln klimafreundliche Produkte. Die Stempel zeigen dem Besucher Umweltauswirkungen des eigenen Konsumverhaltens auf und geben praktische Einkaufstipps, die zum Klimaschutz beitragen. An der Kasse gibt es die Quittung – allerdings nicht in Euro, sondern mit CO₂-verringernden Handlungsempfehlungen.

Hier liegt die Stärke der Grundidee des Klimamarktes: Wir überzeichnen Konsum und kommen darüber zum Klimaschutz. Außerdem zitieren wir Alltagsmotive: Was spricht mich an? Was begegnet mir im Alltag, in meinem gewohnten Umfeld? Und der dabei wichtige Aspekt des Temporären spiegelt sich über die Materialien wider. Reizvoll ist auch die Verbindung von echten Objekten und Illustrationen. Dadurch ergibt sich ein Spiel mit den Perspektiven, die in den Zeichnungen weitergeführt werden und so spannende (Konsum-)Räume erschaffen.